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Freitag, 27. Januar 2023

Biodiversität in der Kosmetikindustrie / Inspirierende Beispiele aus Deutschland und Frankreich

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Frankfurt (ots) –

Natürliche Rohstoffe spielen bei der Produktion kosmetischer Produkte eine bedeutende Rolle. Die Kosmetikbranche unternimmt daher viel, um die biologische Vielfalt zu schützen. Der Kompetenzpartner Schönheitspflege im IKW (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel) und FEBEA, der französische Verband der Kosmetikunternehmen, stellen mit Beginn der Weltnaturkonferenz (CBD COP 15) vom 7. bis 19. Dezember 2022 in Montreal die besten Unternehmensbeispiele zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität in einem gemeinsamen Leitfaden vor.

Mit dem Start der Weltnaturkonferenz in Montreal rückt ein wichtiges Thema in den Fokus: der Schutz der biologischen Vielfalt. Denn der rasant zunehmende Verlust an Biodiversität gefährdet nicht nur die Vielfalt an Arten und Lebensräumen, sondern auch die Lebensgrundlage des Menschen. Das erfordert ein rasches Handeln – auch auf Seiten der Unternehmen. Hersteller kosmetischer Mittel haben das erkannt, da auch viele natürliche Rohstoffe in kosmetischen Produkten zum Einsatz kommen. Die Unternehmen sind daher entlang der gesamten Lieferkette seit vielen Jahren aktiv, um dem Verlust der Artenvielfalt entgegenzuwirken. Angefangen bei der Beschaffung der Rohstoffe, dem Anbau und der Ernte, über die Produktion, den Transport und den respektvollen Umgang mit allen beteiligten Menschen gibt es unzählige Beispiele, wie Kosmetikhersteller mit diesen Herausforderungen umgehen.

Die beiden Kosmetikverbände IKW und FEBEA möchten die bereits gesammelten Erfahrungen mit anderen Unternehmen teilen und haben einige dieser Beispiele in einem gemeinsamen Leitfaden IKW: Biodiversität in der Kosmetikindustrie – Inspirierende Beispiele aus Deutschland und Frankreich (https://www.ikw.org/schoenheitspflege/presse/biodiversitaet-in-der-kosmetikindustrie-inspirierende-beispiele-aus-deutschland-und-frankreich) zusammengestellt. Wie kann die biologische Vielfalt in Anbaugebieten geschützt werden? Wie kann Wasser eingespart, die Bodenqualität optimiert und die Rechte der arbeitenden Menschen verbessert werden? Und – wie können Verantwortlichkeiten und Standards im eigenen Unternehmen implementiert und Mitarbeitende geschult werden? Die Broschüre bietet zu diesen und vielen weiteren Fragen Inspiration und Ideenansätze.

Emmanuel Guichard, Geschäftsführer von FEBEA: „Gemeinsam mit dem IKW wollte FEBEA die bestehenden Aktivitäten bündeln, um alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, zu inspirieren und von diesen Erfahrungen profitieren zu lassen. Denn die Zeit des Experimentierens ist nun vorbei. Unser Ziel ist es, bewährte Praktiken in größerem Maßstab und auf systematischere Weise zum Einsatz kommen zu lassen. Die Kosmetikbranche möchte einen Beitrag beim Aufbau einer nachhaltigen Zukunft leisten und das kostbare Gut der Biodiversität schützen.“

Birgit Huber, Bereichsleiterin des Kompetenzpartners Schönheitspflege im IKW: „Der Schutz der biologischen Vielfalt ist für die Kosmetikhersteller in Deutschland und Frankreich sehr wichtig. Die biologische Vielfalt ist geradezu essenziell. Die Unternehmen sind daher sehr engagiert, zum Schutz der Biodiversität beizutragen. Die vielen guten Beispiele und Erfahrungen, die bereits vorhanden sind, möchten wir mit anderen teilen. Die Broschüre ist eine wertvolle Inspiration für Unternehmen, selbst aktiv zu werden.“

Mehr Informationen zu Themen rund um Nachhaltigkeit und Biodiversität in der Kosmetikindustrie gibt es auf der Website des IKW unter https://www.ikw.org/schoenheitspflege.

Pressekontakt:
Karen Kumposcht
Public Relations/Public Affairs Managerin
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
T +49.69.2556-1331 / F +49.69.237631 / kkumposcht@ikw.org /
www.ikw.org / www.twitter.com/ikw_org /
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Original-Content von: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW), übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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