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Dienstag, 23. Juli 2024

Gesellenfreisprechung im Hörakustiker-Handwerk: 134 Fachkräfte schließen Ausbildung erfolgreich ab

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Lübeck / Mainz (ots) –

134 Fachkräfte des Hörakustiker-Handwerks aus ganz Deutschland erhalten nach erfolgreicher Ausbildung und Abschlussprüfung in diesem Winter den Gesellenbrief. Ihre traditionelle Gesellenfreisprechung fand am 3. Februar 2024 bundesweit zentral in Lübeck statt.

Janine Otto, Vizepräsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), begrüßte die Nachwuchskräfte beim Abschlussfest im Kolosseum zu Lübeck und nahm ihre feierliche Freisprechung nach Handwerkstradition vor. „Sie sind die Zukunft unseres Handwerks und tragen eine wichtige Verantwortung für die Gesellschaft“, gab Janine Otto den Gesellinnen und Gesellen mit auf den Karriereweg.

Ralf Stamer, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, gratulierte den neuen Gesundheitshandwerkern in seinem Grußwort zu ihrem anspruchsvollen Ausbildungsabschluss mit dem Gesellenbrief.

Der Gesellenbrief qualifiziert die Nachwuchskräfte des Hörakustiker-Handwerks für einen modernen Zukunftsberuf mit abwechslungsreichen, sinnstiftenden Aufgaben und vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Als systemrelevante Fachkräfte leisten sie einen wichtigen Beitrag, um die professionelle Hörsystemversorgung deutschlandweit wohnortnah auf höchstem Niveau sicherzustellen.

Stephan Fuesers, Studiendirektor der bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS), würdigte die professionelle Prüfungsvorbereitung und Organisation und dankte neben den Absolventinnen und Absolventen auch den Ausbildungsbetrieben, Lehrkräften und Dozierenden sowie den Prüferinnen und Prüfern für ihr Engagement.

Als beispielgebende Lernortkooperation der bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS) und der Akademie für Hörakustik (afh) bietet der Campus Hörakustik eine topmoderne Ausstattung. Die hochqualifizierten Lehrkräfte und Dozierenden verfügen dort über bestmögliche Rahmenbedingungen für den bundesweit zentralen Berufsschulunterricht, die überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) und die Prüfungsvorbereitung im Hörakustiker-Handwerk. Zudem gibt es am Campus Hörakustik ein umfangreiches Weiterbildungskursprogramm. Dieses umfasst die Fortbildung zum Meister oder die Spezialisierung auf bestimmte Fachgebiete der Hörakustik wie beispielsweise die Hörsystemversorgung schwerhöriger Kinder (Pädakustik).

Rund 2.800 Auszubildende erlernen derzeit das Hörakustiker-Handwerk. In über 7.300 Hörakustiker-Betrieben versorgen 18.000 Hörakustiker bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen.

Hintergrund zum Campus Hörakustik

Der Campus Hörakustik ist das zentrale Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungszentrum der Hörakustik in Deutschland. Im Rahmen einer international einmaligen Lernortkooperation der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS) und der Akademie für Hörakustik (afh) unterrichten die afh und die LBS seit 1972 gemeinsam auf dem Campus zukünftige Hörakustiker und Hörakustikerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet in der Theorie und Praxis. Auch die Zwischen- und Gesellenprüfungen sowie Meisterkurse und -prüfungen finden auf dem Campus Hörakustik statt. Der Campus Hörakustik und die duale Hörakustik-Ausbildung haben weltweit Vorbildcharakter.

Pressekontakt:
Michael Skwarciak, M.A. (biha), [email protected]
Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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