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Donnerstag, 22. Februar 2024

Marktreport: Immobilieninteressenten kehren zurück

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Berlin (ots) –

– Erstmals seit dem zweiten Quartal 2022 steigt die Nachfrage nach Wohnimmobilien leicht an
– Sukzessive Stabilisierung der Immobilienpreise – Rückgang liegt im Vergleich zu Q2 2023 bei 0,6 Prozent
– Energiestatus von Immobilien immer häufiger ein Verhandlungspunkt für Interessenten

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien entwickelt sich nach aktuellen Daten von McMakler erstmals seit dem zweiten Quartal 2022 leicht positiv. Nachdem sich die Nachfrage im vergangenen Quartal bereits stabilisierte, stieg diese im dritten Quartal dieses Jahres im Bundesdurchschnitt um 0,2 Prozent im Vergleich zu den letzten drei Monaten 2023 an. Wie die Analyse von McMakler zeigt, betrifft der Nachfrageanstieg überwiegend die Metropolregionen.

Dabei stabilisierten sich die Immobilienpreise weiterhin. Im Vergleich zum zweiten Quartal lag der durchschnittliche Preisrückgang im gesamten Bundesgebiet bei gerade einmal 0,6 Prozent.

„Nach einem längeren Zeitraum, in dem Preisschwankungen und Unsicherheiten den Markt dominierten, beobachten wir nun erste erfreuliche Marktentwicklungen, die von einer allmählichen Stabilisierung auf einem neuen Niveau geprägt sind“, betont Felix Jahn, Gründer und Geschäftsführer von McMakler. „Der Nachfrageanstieg verdeutlicht, dass das Vertrauen der Käufer in den Markt zurückkehrt. Dieser Trend wird voraussichtlich dazu beitragen, den Immobilienmarkt kurz- bis mittelfristig zu beleben und die Dynamik in der Branche zu erhöhen“, führt Jahn weiter aus.

Für die jüngste Erhebung hat McMakler Research, die Plattform für Immobilienmarktanalysen von McMakler, die Preis- und Nachfragedaten in allen Bundesländern sowie speziell auch in den A-Städten im dritten Quartal untersucht. Dabei wurden die Transaktions- und Angebotsdaten berücksichtigt.*

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien kehrt in den Metropolregionen zurück

Trotz der allgemeinen Stabilisierung zeichneten sich auch im dritten Quartal regionale Unterschiede in der Nachfrage ab. Spitzenreiter mit der höchsten Interessenten-Nachfrage unter den Bundesländern waren Hamburg (+10,4%), Bremen (+8,8%) und Hessen (+5%), die den stärksten Anstieg im Vergleich zum Vorquartal registrierten. Bundesländer mit tendenziell ländlichen Regionen verzeichneten nach wie vor einen Nachfragerückgang. Darunter sind Rheinland-Pfalz (-9,1%), Sachsen (-7,1%) und Sachsen-Anhalt (-6,9%). Die Metropole mit dem größten Nachfragewachstum gegenüber der letzten drei Monaten ist München mit einem Anstieg von 30,8 Prozent. Stuttgart (-3,4%) und Düsseldorf (-2,2%) sind die einzigen unter den sieben A-Städten mit einer rückläufigen Nachfrage.

„Die Nachfrage nach Wohnimmobilien kehrt allmählich zurück. Kaufinteressenten sollten nicht länger zögern, sondern vielmehr die aktuell günstigen Marktbedingungen für einen Immobilienkauf nutzen. Es ist zu erwarten, dass sich innerhalb der nächsten Monate eine wachsende Anzahl von Interessenten wieder auf dem Markt etabliert, wodurch der Wettbewerbsdruck zunehmen wird“, sagt Jahn.

Immobilienpreise stabilisieren sich weiterhin

Der nominale Preisverfall bei Wohnimmobilien hat sich nach aktuellen Daten von McMakler weiterhin abgeschwächt. Demnach vergünstigten sich Häuser und Wohnungen im dritten Quartal dieses Jahres im Bundesdurchschnitt um 0,6 Prozent im Vergleich zu den vorherigen drei Monaten 2023. Auch innerhalb der Bundesländer sind die regionalen Unterschiede nicht mehr so volatil wie in den letzten Monaten. Spitzenreiter bei der Preiskorrektur waren unter den Bundesländern Hamburg (-1,8%), Berlin (-1,3%) und Bayern (-1,1%), die den stärksten Rückgang im Vergleich zum Vorquartal registrierten. Von den übrigen Bundesländern sind Saarland, Sachsen und Thüringen ohne weitere Preisentwicklung im Vergleich zum Vorquartal stabil geblieben.**

Energiestatus von Immobilien gewinnt an Relevanz für Interessenten

Wie die Auswertung von McMakler Research ergab, kommt es für viele Interessenten bei einem marktgerechten Immobilienpreis oft auf den Energiestatus der Immobilie an. Angesichts der gesunkenen Konkurrenz ist der Verhandlungswille der Kaufinteressenten gestiegen. Dabei ist der Energiestatus einer Immobilie ein wichtiger Verhandlungspunkt. In 20 Prozent der Fälle wird eine niedrige Energieeffizienz oder die Notwendigkeit einer Neuinstallation der Heizungsanlage in Anbetracht der kommenden gesetzlichen Änderungen als Grund für eine Preisreduktion genannt.

*Der Marktreport umfasst die Kaufpreis- und Nachfrageentwicklung in den deutschen Bundesländern und den Top-7-Städten im dritten Quartal 2023. Die Analyse basiert u.a. auf den realen Transaktionsdaten von McMakler und bildet damit das momentane Marktgeschehen ab.

**Bei der Preisentwicklung ist zu beachten, dass es sich um nominale Werte handelt. Die Inflationsrate von zuletzt 6,1 Prozent (August 2023) ist hier nicht berücksichtigt.

Datenerhebung:

Die Preis- und Nachfragedaten basieren auf den unternehmenseigenen Transaktionsdaten von McMakler sowie Daten verschiedener Online-Immobilienportale. Betrachtet wurde der Zeitraum Q3/2022 bis Q3/2023. Die Kaufpreise werden mithilfe eines Algorithmus berechnet, welcher Referenzobjekte einbezieht. Das Referenzobjekt für Wohnungen ist eine 3-Zimmer-Wohnung mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern und einer Standardausstattung. Für Häuser ist das Referenzobjekt ein Haus in Standardqualität mit 5 Zimmern und einer Wohnfläche von 200 Quadratmetern, einem Garten und einem Grundstück von 300 Quadratmetern.

Pressekontakt:
McMakler | Elina Vorobjeva |Head of PR
E-Mail: [email protected] | Telefon: +49 (0) 30 555 744 917
Original-Content von: McMakler, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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