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Sonntag, 25. Februar 2024

Studie zeigt: Deutsche lernen gerne ein Leben lang / Die beliebtesten Weiterbildungsthemen und besten Tipps für lebenslanges Lernen

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Berlin (ots) –

Mit 40 noch keine neue Sprache gelernt? Get to it! Mit 50 noch den Traum vom eigenen Kräutergarten, aber wenig Platz? Probiere es mit DIY! Was du heute noch nicht kannst, lernst du eben morgen. Es ist nie zu spät – das bestätigen aktuelle Ergebnisse einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Readly, Deutschlands größtem digitalen Kiosk für Zeitungen und Magazine. Denn 60 Prozent der Befragten möchten durch lebenslanges Lernen geistig fit bleiben und ihren Verstand schärfen.

Der Mensch ist von Natur aus neugierig. Kein Wunder also, dass lebenslanges Lernen mittlerweile ein globaler Trend geworden ist. Ob den Führerschein nachholen, eine Ausbildung zur Yogalehrerin absolvieren oder in der Sprachschule Japanisch lernen – lebenslanges Lernen umfasst all das: sich Wissen aneignen, Qualifikationen erwerben und die eigenen Kompetenzen ausbauen.[1] Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Readly[2] steht das Erlernen neuer Sprachen auf der Beliebtheitsskala ganz oben (32 Prozent). Kochen (25 Prozent), Fitness (24 Prozent) und Gärtnern (21 Prozent) sind ebenfalls beliebte Themen, wenn es darum geht, den eigenen Horizont zu erweitern. Das zeigt, dass nicht nur geistige Weiterbildung, sondern auch die Aneignung von körperlichen Fähigkeiten im Trend liegen.

Die Gründe, Neues zu lernen, sind vielfältig: Fast 60 Prozent möchten durch lebenslanges Lernen geistig fit bleiben und ihren Verstand schärfen – insbesondere für Menschen über 50 ist dies ein entscheidender Beweggrund (66 Prozent). Auch die Freude am Erlernen neuer Dinge gibt mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) als ausschlaggebend an. Darüber hinaus sind die mentale Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden relevante Gründe (43 Prozent). Auffällig ist, dass dies auf Frauen weitaus häufiger zutrifft (48 Prozent) als auf Männer (37 Prozent). Weitere wichtige Gründe sind u. a. ein Hobby haben (30 Prozent), körperlich fit bleiben (28 Prozent) oder auch eine Verbesserung des Selbstbewusstseins (27 Prozent).

„Unsere Umfrage hat gezeigt, dass viele der Befragten als Inspirationsquelle Magazine und Zeitungen nutzen. Besonders beliebt bei unseren Leser*innen sind die Themen Fitness und Kochen, aber auch Gartenmagazine stehen hoch im Kurs. Insgesamt zeigen unsere Daten, dass unsere Abonnent:innen an einem breiten Spektrum von Themen interessiert sind. Im Durchschnitt lesen sie 13 Titel pro Monat“, sagt Marie-Sophie von Bibra, Chief Marketing Officer bei Readly. „Und gerade, weil lebenslanges Lernen auch lebenslanges Lesen bedeutet, wird die Suche nach Inspiration gleich selbst zum Gegenstand des Weiterbildungsprojekts.“

Wie lebenslanges Lernen am besten gelingt: Die Top-5-Tipps

Tom Freudenthal, Coach und Experte für digitale Weiterbildungsangebote, weiß, wie bedeutsam lebenslanges Lernen für die eigene Weiterentwicklung und Zufriedenheit ist. „Der einzige Weg, sich zu entwickeln und zu wachsen – privat oder geschäftlich – ist, offen zu bleiben und jeden Tag zu lernen, zu verlernen und neu zu lernen.“

Doch wie funktioniert das mit dem lebenslangen Lernen am besten? Für alle diejenigen, die gerne Neues lernen möchten, erklärt Freudenthal, worauf es beim Lernen ankommt, und gibt hilfreiche Tipps, wie wir erfolgreich lebenslang lernen:

1. Ein bewusstes Ziel haben

Lernen funktioniert am besten, wenn die Inhalte bedeutsam und relevant für einen selbst sind. Das Allerwichtigste ist deshalb, dass wir uns sehr genau überlegen, warum wir etwas lernen wollen: Was begeistert uns? Was können wir damit anstellen? Und wie könnte sich das positiv auf unser Leben auswirken?

2. Den eigenen Forschergeist entdecken

Der beste Weg, zu lernen, ist zu forschen – selbstgesteuert nach neuem Wissen zu suchen, das uns begeistert. Dabei gilt: Wir müssen Bücher nicht von vorne bis hinten durchlesen, weil man das eben so macht. Ein schlechtes Buch dürfen wir auch weglegen. Oder wir lesen direkt kürzere Texte zu einem bestimmten Thema, z. B. einen Fachartikel. Picken wir uns die Rosinen raus und lassen uns von der eigenen Begeisterung leiten!

3. Nicht passiv lesen, sondern aktiv verarbeiten

Passives Konsumieren von Inhalten ist kein Lernen. Da bleibt meist sehr wenig hängen. Oder wissen wir etwas noch genau, was wir vor einer Woche in der Zeitung gelesen haben? Inhalte müssen im Gehirn verarbeitet werden, damit wir sie uns merken können. Darum macht es Sinn, Inhalte zuerst zu überfliegen, um herauszufinden, was uns wirklich interessiert, und diese dann nochmal gründlich zu lesen. Auch ein Wechsel des Mediums hilft: Einen Podcast hören, ein Magazin lesen oder ein Video zum Thema schauen, fördert die aktive Verarbeitung ebenfalls.

4. Unser Wissen weitergeben und dabei selbst profitieren

Sobald wir jemandem erklären wollen, was wir gelesen haben, müssen wir es im Geiste zusammenfassen, die richtigen Worte finden und es so darstellen, dass es Sinn macht. Das führt dazu, dass wir uns nicht nur ein weiteres Mal geistig mit dem Inhalt beschäftigen, sondern auch eine Erfahrung hinzufügen. Und schon speichert sich das neue Wissen viel besser und langfristiger ab.

5. Anwenden, anwenden, anwenden!

Durch nichts prägt sich Lese- und Lernstoff besser ein als durch das Anwenden in der Praxis. Erfolg buchstabiert man T-U-N. Warum ist das so? Weil durch das Anwenden zu den gelesenen Inhalten noch eine Erfahrung hinzukommt. Und die speichert sich sofort mit dem Inhalt gemeinsam ab. Deshalb können wir uns Informationen, die wir schon praktisch verwendet haben, viel besser merken!

Lebenslanges Lernen: Digitale Angebote sind besonders beliebt

Weiterbildung geschieht heutzutage oft digital. Das spiegelt auch die Umfrage im Auftrag von Readly wider: Von den Befragten geben 30 Prozent an, dass sie schon mal einen Online-Kurs gemacht haben. Bei den 18-29-Jährigen sind diese besonders beliebt (47 Prozent). Weitere 34 Prozent der Befragten haben sich durch eine Online-Recherche eine neue Fähigkeit sogar selbst angeeignet. Auch (Fach-)Magazine sind eine beliebte Quelle zur Weiterbildung – entweder in Print oder als E-Paper (11 Prozent) – genauso wie Social Media (9 Prozent). Doch egal, ob digital oder analog – lebenslanges Lernen sollten wir so gestalten, dass es für uns selbst den größten Mehrwert hat. Denn Lernen ist so individuell wie jeder einzelne Mensch auch.

Für mehr Inspiration zum lebenslangen Lernen, klicke hier (http://de.readly.com/lifelong).

[1] https://erwachsenenbildung.at/themen/lebenslanges_lernen/was_ist_lll/definitionen.php#eudef

[2] YouGov-Umfrage im Auftrag von Readly vom 28. August 2023 bis 31. August 2023, durchgeführt von YouGov, rund 1.000 Befragte in Deutschland zwischen 18 und 60 Jahren.

Über Readly

Readly ist der europäische Marktführer für digitale Zeitschriften. Das Unternehmen bietet einen digitalen Abonnementservice an, bei dem die Kund:innen unbegrenzten Zugang zu über 7.500 Magazinen und Zeitungen haben, einschließlich des Katalogs von Press. Readly hat Abonnent:innen in mehr als 50 Ländern und bietet Inhalte in 17 verschiedenen Sprachen an. In Zusammenarbeit mit 1200 Verlegern weltweit digitalisiert Readly die Zeitschriften- und Zeitungsbranche. Im Jahr 2022 belief sich der Umsatz auf 592 Millionen SEK. Seit September 2020 ist die Readly-Aktie an der Nasdaq Stockholm Small Cap notiert. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://corporate.readly.com

Über Tom Freudenthal

Tom Freudenthal beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Frage, wie Lernen individuell gelingen kann und versucht, Menschen in Online-Kursen und Workshops zu mehr Eigeninitiative und Lust am Lernen zu inspirieren. Er hält Vorträge zum Thema und coacht Menschen bei digitalen Lernprozessen. Mehr Informationen finden sie hier: https://tfreudenthal.de/

Pressekontakt:
Marlene Groch
PR Manager
[email protected]
Original-Content von: Readly, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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